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Aktivitäten des Runden Tisches Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt

 
 

Jahresbericht Runder Tisch 2007

Der Runde Tisch wurde am 5.März 2007 gegründet. Beteiligt waren verantwortliche Vertreterinnen und Vertreter aller in der Spandauer BVV vertretenen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, der Gewerkschaften des Wirtschaftshofes, verschiedener Vereine, der Polizei und weiterer Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Die Schirmherrschaft für den Runden Tisch hatte Werner Salomon, ehem. Bezirksbürgermeister und Stadtältester von Berlin übernommen. Der Verein "Gegen Vergessen" und das Mobile Beratungsteam Ostkreuz waren als Institutionen außerhalb Spandaus an der Konstituierung beteiligt.

Ca. 40 Personen nahmen an der konstituierenden Sitzung teil.

Werner Salomon betonte in seiner Eröffnungsrede, dass man in Spandau ein überparteiliches Bündnis gegen rechtsradikale Tendenzen schaffen wolle um ein deutliches Zeichen gegen die aufkeimende rechte Gewalt zu setzen .Rechtsextremismus fängt im Alltag an. "Wir brauchen auch in Spandau eine breite Front von Demokraten aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen, vom Sport bis zur Kultur, von den Gewerkschaften bis hin zu den Kirchen und wir brauchen ein breites Bündnis für Aktionen, die die Vorzüge unserer demokratischen Gesellschaft herausstellen" so Werner Salomon.

Es wurde eine Organisationsgruppe gebildet, die die Aktivitäten des Runden Tisches koordiniert. In dieser Gruppe treffen sich Repräsentanten der Einrichtungen, die den Runden Tisch tragen.

Der Runde Tisch tagt viermal pro Jahr, die Organisationsgruppe mindestens achtmal pro Jahr.

Die 2. Sitzung des Jahres 2007 fand am 30.5. mit 40 Personen statt. Auf dieser Sitzung wurde das Positionspapier des Runden Tisches verabschiedet. Dieses steht inzwischen allen Interessierten in Form eines Flyers zur Verfügung. Die Kosten des Flyers wurden von der Druckerei Mandaro übernommen. Die 3. Sitzung am 27.9. 2007 war eine Informationsveranstaltung, die nur von 23 Personen besucht wurde. Sebastian Dittrich informierte über die Studie der Friedrich- Ebert - Stiftung "Vom Rand zur Mitte" Die 4. Sitzung folgte am 29.11.07 mit 28 Teilnehmern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation eines Kurzfilmes den einige Jugendliche des ev. Kirche erstellt hatten .Der Film hatte die Mahnwachen auf den Spandauer Markt und die Reaktion der Bevölkerung darauf zum Thema. Außerdem wurde eine aus 9 Punkten bestehende Auflistung der geplanten Aktivitäten vorgelegt.

Noch ist kein ganzes Jahr nach der Konstituierung des Runden Tisches vergangen. Dennoch kann man auf erste Erfolge verweisen: Die Liste der Interessenten am Runden Tisch umfasst derzeit 90 Adressen. Die Organisationsgruppe tagt kontinuierlich und garantiert die Vernetzung unter allen einschlägigen Vereinigungen und Gruppierungen Bei allen nach dem 5.3.07 stattgefundenen rassistischen Vorfällen, sind den Opfern Gespräche angeboten worden, die auch teilweise wahrgenommen wurden.

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