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Aktivitäten des Runden Tisches Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt

 
 

Jahresbericht Runder Tisch 2008

Es wurden drei Veranstaltungen durchgeführt:

  1. Am 17.Januar 2008 berichtete der ehemalige Bezirksbürgermeister Klaus Ulbrich über das Engagement des Bezirksamtes und der BVV Treptow - Köpenick in der Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Gewalt. An der Veranstaltung nahmen 31 Personen teil.

  2. Am 17.April referierte Herr Kriminalhauptkommissar Kohlbeck vom LKA Berlin über die politisch motivierte Kriminalität der rechtsextremen Szene. Die Teilnehmerzahl an dieser Veranstaltung betrug 28 Personen.

  3. Am 10.September wurde über Aktivitäten Spandauer Schüler berichtet. Der Abiturient Patrick Schmett von der Bertolt-Brecht-Oberschule hielt einen Vortrag zum Thema Die große Halle und das Projekt Germania.
    Schülerinnen und Schüler der Martin-Buber-Oberschule, stellten das Projekt Abgefahren der Jugendgeschichtswerkstatt vor.
    Darüber hinaus wurde ein Diskussionspapier Überlegungen zum Begriff Rassismus von Herrn Kuhle und Herrn Bröckl vorgestellt und erörtert. An dieser Veranstaltung nahmen 34 Personen teil.

Aktivitäten der Organisationsgruppe des Runden Tisches im Berichtsjahr:

  • Der Runde Tisch verfügt nunmehr über eine Postadresse c/o Kulturhaus Spandau, Mauerstr.6, 13597 Berlin
  • Am 29.1.09 fand ein Informationsaustausch über die Ziele des Runden Tisches und über die Kooperation der Parteien mit dem Runden Tisch mit den Kreisvorsitzenden der CDU,SPD, AL, FPD und die LINKE statt.
  • Die BVV hat am 26.11.08 einen Beschluss gefasst, in dem das Bezirksamt aufgefordert wird, die Arbeit des Runden Tisches zu unterstützen (Drs.1114/XVIII).
  • Das Positionspapier des Runden Tisches wurde über die unterstützenden Organisationen verteilt.
  • Mit Zustimmung des Senators Prof. Zöllner verteilten wir an alle Oberschulen mit einen erläuternden Begleitschreiben unser Positionspapier.
  • Aufgrund unserer Initiative entstand ein Rundschreiben von Senator Zöllner an alle Berliner Oberschulen, in dem insbesondere auf die Unterstützung des Geschichtsunterrichts durch Zeitzeugen hingewiesen wurde.
  • Ein diffamierender Artikel in einer NPD-Zeitung über die Freiherr vom Stein-Oberschule und das Kantgymnasium wurde zum Anlass genommen, um mit Herrn Stadtrat Hanke zu erörtern, wie die Schulen bei ihrer politischen Bildungsarbeit noch intensiver unterstützt werden können. Ein Gespräch in dieser Angelegenheit fand auch mit dem Schulleiter der Freiherr - vom - Stein -Oberschule statt.
  • Es wurde wiederholt zur Presse Kontakt aufgenommen, um über die Arbeit des Runden Tisches zu informieren.

Veranstaltungen, die vom Runden Tisch unterstützt wurden

  • Teilnahme an der monatlichen Mahnwache des Ev. Kirchenkreises Spandau gegen Intoleranz, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus auf dem Spandauer Markt
  • Teilnahme an der Koordinierung der Veranstaltungen aus Anlass des 70. Jahrestages der Pogromnacht, November/Dezember 08
  • Unterstützung des Angebots szenischer Lesungen des Theaterstücks Ab heute heißt du Sarah des Gripstheaters für die Spandauer Oberschulen. Die Finanzierung des Angebots wurde weitgehend von der Kleusberg-Stiftung der AWO übernommen.
  • Teilnahme an der Gedenkfeier für Erich Meier am 9.März.
  • Teilnahme an der Vorbereitung und Durchführung der Fachtagung des Hauses Kreisau Neue Formen des Rechtsextremismus - nur ein Jugendproblem ?
  • Information über den "Zug der Erinnerung - Haltestelle Berlin" , 13. - 22.4.08
  • Unterstützung von zwei themengleichen Seminare "Achtung und Toleranz für männliche Azubis der Spandauer Knobelsdorff - Schule, die die Jugendbildungsstätte Haus Kreis durchführte.

Rassistisch motivierte Vorfälle:

  • Eine 26jährige Frau wurde am 31.3. 08 in der Spandauer Altstadt fremdenfeindlich beschimpft. Eine Kontaktaufnahme zum Opfer gelang uns trotz unserer Bemühungen nicht.
  • Rassistischer Überfall auf den aus Nigeria stammenden Zeitungsboten Bishop O. in der Nacht vom 5. zum 6. Januar 2008. Eine Solidaritätsadresse wurde übermittelt. Ein weitergehendes Unterstützungsangebot wurde von Herrn O. nicht angenommen
  • Rassistischer Überfall am 19.10. 08 auf Joel N. in der Seecktstraße. Die Vertretung des Opfers hat eine Rechtsanwältin übernommen.

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