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Aktivitäten des Runden Tisches Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt

 
 

Jahresbericht Runder Tisch 2009

Es wurden drei Abendveranstaltungen durchgeführt:

  1. Am 21. Januar 2009 stellten Frau Sabine Seyb und Frau Maria Portugal das Beratungsprojekt ReachOut vor. ReachOut berät und unterstützt Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. An der Veranstaltung nahmen 22 Personen teil.

  2. Am 27. Mai 2009 referierte der Sektenbeauftragte des Berliner Senats, Herr Stefan Bartel über die Organisation "Scientology", die in der Spandauer Altstadt Räumlichkeiten angemietet hatte und in Spandau aktiv werde will. Diese Organisation setzt auf Fremdbestimmung und Unterdrückung. Wir wollen verhindern, dass diese Organisation in Spandau Fuß fasst. Die Teilnehmerzahl an dieser Veranstaltung betrug 35 Personen.

  3. Am 15. Oktober 2009 hatten wir zwei Referentinnen. Die Opferschutzbeauftragte der Polizeidirektion 2, Frau Gabriela Retschlag berichtete über ihren Aufgabenbereich unter besonderer Berücksichtigung der Gewaltproblematik. Dieser Vortrag stand in einem engeren thematischen Zusammenhang zu der Veranstaltung mit der Organisation ReachOut.
    Im Anschluss daran stellte Frau Petra Sperling vom Gemeinwesenverein Heerstraße das Projekt "Gemischtes" vor.
    Im 3. Teil er Veranstaltungen diskutierten wir über die Bundestagswahlergebnisse der rechtsradikalen Parteien und leiteten daraus Handlungsansätze für die weitere Arbeit des Runden Tisches ab. An dieser Veranstaltung nahmen 25 Personen teil.

Am 2. Mai 2009 führten wir eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung auf dem Markt in der Spandauer Altstadt durch. Mit dieser öffentlichen Präsentation wollten wir auf unsere Arbeit aufmerksam machen und für Toleranz und Vielfalt in der Gesellschaft werben. Insbesondere in diesem Wahljahr wollten wir rechtradikalen Strömungen entgegenwirken.

Aktivitäten der Organisationsgruppe des Runden Tisches im Berichtsjahr:

  • Der Runde Tisch hält gute Kontakte zur Opferorganisation ReachOut und traf Vorbereitungen für eine Ausstellung von ReachOut, die im Frühjahr 2010 stattfinden wird.
  • Im Berichtszeitraum wurde der Kontakt zum Bündnis gegen Rechts in Falkensee hergestellt und aufgebaut.
  • Die Kontakte zu den Sportorganisationen wurden intensiviert. Es wurden Überlegungen angestellt, gemeinsam mit Sportorganisationen Veranstaltungen durchzuführen. Aus zeitlichen Gründen konnten diese Vorhaben bislang noch nicht realisiert werden.
  • Der Flyer mit dem Positionspapier des Runden Tisches wurde neu aufgelegt.
  • Es wurde wiederholt zur Presse Kontakt aufgenommen, um über die Arbeit des Runden Tisches zu informieren.
  • Die Homepage des Runden Tisches ist zwischenzeitlich allgemein bekannt.

Veranstaltungen, die vom Runden Tisch unterstützt wurden:

  • Teilnahme an der monatlichen Mahnwache des Ev. Kirchenkreises Spandau gegen Intoleranz, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus auf dem Spandauer Markt
  • Weiterhin Unterstützung des Angebots szenischer Lesungen des Theaterstücks "Ab heute heißt du Sarah" des Gripstheaters für die Spandauer Oberschulen. Die Finanzierung des Angebots wurde weitgehend von der Kleusberg-Stiftung der AWO übernommen.
  • Vorträge über die Arbeit des Runden Tisches bei anderen Organisation z.B. beim Bezirkelternausschuss.
  • Teilnahme an der Vorbereitung und Durchführung der Fachtagung des Hauses Kreisau "Was tun ? Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft"
  • Beteiligung an der Vorbereitung der Ausstellung "Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt", die im März 2010 in der Jugendstattbücherei zu sehen sein wird.

Rassistisch motivierte Vorfälle:

  • Im Berichtsjahr wurden in Spandau vereinzelt auch außerhalb des Bundestagswahlkampfes Aufkleber und Plakate von rechtsextremen Organisationen - insbesondere von der NPD - registriert.

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