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Aktivitäten des Runden Tisches Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt

 
 

Jahresbericht Runder Tisch 2010

Es wurden vier Abendveranstaltungen durchgeführt:

  1. Am 18. Februar stellte die Gruppe "Anonymous" ihre Aktivitäten gegen die Organisation Scientology vor. Das war unsere 2. Veranstaltung in der Auseinandersetzung mit Scientology. Zwischenzeitlich hat diese Organisation, die auf Fremdbestimmung und Unterdrückung setzt, ihren Laden in der Spandauer Altstadt aufgegeben.
    Außerdem berichtete Herr Ulf Hoffmeier-Zlotnik über die Arbeit des Falkenseer Bündnisses gegen Rechts. Inzwischen besteht ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit Falkensee.
    An dieser Veranstaltung nahmen 23 Personen teil.

  2. Am 18. März führten wir im Rahmen des Ausstellungsprojektes mit der Gruppe ReachOut eine öffentliche Veranstaltung in der Stadtbücherei durch, die leider nur von wenigen Bürgerinnen und Bürgern besucht wurde.

  3. Am 25. August stellt der Innensenator, Herr Dr. Körting, die Ergebnisse des Verfassungsschutzberichts zum Thema "Linke Gewalt in Berlin 2003 - 2008" vor.
    An dieser Veranstaltung nahmen 29 Personen teil.

  4. Am 25. November wurden drei interessante Projekte vorgestellt. Frau Grützmacher stellte die Arbeit der Organisation Givat Haviva vor, die unter dem Motto "Frieden braucht Verständigung" sich in Israel für die jüdisch-arabische Versöhnung einsetzt und Seminare mit israelischen und arabischen Jugendlichen durchführt.
    Der in der Spandauer Wilhelmstadt beheimate Fußballverein Blau-Weiß Spandau stellte seine Integrationsarbeit dar, für die der Verein mit einem Integrationspreis ausgezeichnet wurde. Einen detaillierten Bericht dazu findet man auf unserer Homepage.
    Im 3. Teil dieser Veranstaltung informierten wir über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins "Stark ohne Gewalt".
    An dieser Veranstaltung nahmen 22 Personen teil.

Aktivitäten der Organisationsgruppe des Runden Tisches im Berichtsjahr.

  • Gemeinsam mit der Organisation ReachOut und der Jugendbibliothek Spandau organisierten wir die Ausstellung "Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassistischer und antisemitistischer Gewalt". Die Ausstellung wurde am 11. März 2010 von unserem Schirmherrn, dem ehemaligen Spandauer Bezirksbürgermeister Werner Salomon eröffnet. Sie fand vom 11. 3. bis zum 30.4. statt.
  • Vorbereitung einer erneuten Aktion "Noteingang". Ziele sind die Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema Gewalt, das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten bei gewalttätigen Übergriffen und das Schaffen von Anlaufstellen.
  • Im Berichtszeitraum wurde der Kontakt zum Bezirksschulbeirat aktualisiert. Wir waren am 9. März zu Gast in der Sitzung des BSB und stellten unsere Arbeit vor.
  • Es wurde wiederholt zur Presse Kontakt aufgenommen, um über die Arbeit des Runden Tisches zu informieren. Leider berichtet die Berliner Presse nur sehr selten über unsere Arbeit.
  • Die Homepage des Runden Tisches ist zwischenzeitlich allgemein bekannt und wir verzeichnen einen Anstieg der Besuche und Anfragen.

Veranstaltungen, die vom Runden Tisch unterstützt wurden

  • Teilnahme an der monatlichen Mahnwache des Ev. Kirchenkreises Spandau gegen Intoleranz, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus auf dem Spandauer Markt
  • Weiterhin Unterstützung des Angebots szenischer Lesungen des Theaterstücks "Ab heute heißt du Sarah" des Gripstheaters für die Spandauer Oberschulen. Die Finanzierung des Angebots wurde weitgehend von der Kleusberg-Stiftung der AWO übernommen.
  • Teilnahme an Veranstaltungen der Jugendgeschichtswerkstatt.

Rassistisch motivierte Vorfälle

Erfreulich ist, dass rassistisch motivierte Vorkommnisse im Berichtsjahr nicht bemerkt wurden.
Seit Ende des Jahres werden allerdings in mehreren Ortsteilen Flyer von "Pro Deutschland" verteilt.

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