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Aktivitäten des Runden Tisches Spandau für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt

 
 

Jahresbericht Runder Tisch 2015

Es wurden zwei Abendveranstaltungen durchgeführt:

  1. Am 22. Juni 2015 führten wir eine Veranstaltung mit dem Thema "Der Salafismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen" durch. 25 Personen nahmen an dieser Veranstaltung teil. Als Referentin hatten wir Frau Claudia Dantschke von der Beratungsstelle Hayat gewinnen können. Ein Bericht über diese sehr aufschlussreiche und interessante Veranstaltung befindet sich auf unserer Homepage.

  2. Am 5. Oktober 2015 lautete das Thema "Alltagsrassismus in Deutschland". Wir haben in Deutschland ein handfestes Problem mit dem Alltagsrassismus, denn ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung ist für rassistisches Gedankengut empfänglich. Dieses äußert sich in diffusen Ängsten und Vorurteilen. In sozialen Netzwerken kommt es zudem häufig zu Verrohungen und Enthemmungen. Gerade in Zeiten, in den eine große Anzahl Menschen nach Deutschland kommt, gewinnt dieses Problem an Relevanz.
    Leider nahem an dieser Veranstaltung nur 15 Personen teil.
    Dennoch werden wir uns auf die Auseinandersetzung mit diesem Problem weiterhin konzentrieren.

Aktivitäten der Organisationsgruppe des Runden Tisches im Berichtsjahr.

Wir hatten auch im Jahr 2015 das große Glück, dass es im Bezirk keine relevanten rechtsradikalen Vorfälle gab, die den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Die alltägliche Fremdenfeindlichkeit gegen Asylbewerberheime war jedoch auch in Spandau in wachsendem Maß zu verspüren. Dem gilt es entgegenzuwirken.

Die Organisationsgruppe des Runden Tisches hat sich im Berichtsjahr intensiv mit der Lage der Flüchtlinge, die in Spandau untergebracht sind, befasst. Wir beteiligten uns wie im Jahr zuvor an verschiedenen Aktivitäten, die für und mit Flüchtlingen durchgeführt wurden. Die Anzahl der in Spandau untergebrachten Flüchtlinge in Not- und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in Gemeinschaftsunterkünften ist in Spandau sehr hoch und beträgt zurzeit über 4000 Personen. Die Hilfsbereitschaft der Spandauer Bevölkerung ist beispielhaft und verdient hohe Anerkennung.

Der Kontakt zur Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V. (GIZ) wurde im Berichtszeitraum weiter ausgebaut.

Unsere Webseite wurde durchschnittlich von rund 100 Personen monatlich besucht, wobei unsere öffentlichen Veranstaltungen jeweils einen vorübergehenden Anstieg der Besucherzahlen nach sich zogen.

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